Das Zinnkraut, auch unter seiner botanischen Bezeichnung Equisetum arvense bekannt, wird außerdem auch noch als Schachtelhalm bezeichnet. Es gehört auch zur Familie der Schachtelhalmgewächse. Verbreitet ist die Pflanze vor allem an feuchten Stellen, also zum Beispiel an Seeufern oder sonstigen Gewässern. Manch einem Bauer ist das Zinnkraut eher ein Dorn im Auge, wenn er es auf seinem Acker findet, doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn das Zinnkraut hat in vielerlei Hinsicht auch eine heilende und gesundheitsfördernde Wirkung. Diese soll im Folgenden ein wenig genauer betrachtet werden.

Wirkung von Zinnkraut

Pflanze

Zinnkraut

So ist das Zinnkraut, welches bis zu beachtlichen zwei Metern Höhe erreichen kann, vor allem als Kieselsäurespender bekannt. Was hat es damit genau auf sich? Nun, die Kieselsäure sorgt, wenn sie auf den menschlichen Körper angewendet wird, dafür, dass das Gewebe gefestigt wird, es wirkt in vielerlei Hinsicht leistungssteigernd und den Stoffwechsel anregend. Nägel, Knochen und auch die Haare werden durch das Zinnkraut gefestigt und ansonsten hat das Zinnkraut auch noch eine reinigende Wirkung, wenn es um das menschliche Blut geht. Viele dieser Wirkungen haben mit den Inhaltsstoffen zu tun, welche man im Zinnkraut finden kann. Dazu zählen etwa Magnesium, Kalium sowie auch Calcium, also mehrere Mineralstoffen.

Anwendungsgebiete von Zinnkraut

Zinnkraut kann außerdem dabei helfen, verschiedenartige Geschwüre oder Ekzeme in den Griff zu bekommen. Auch Flechten und sonstige Hautunreinheiten lassen sich damit wirksam bekämpfen. Wer nach einem harten Arbeitstag Lust auf ein angenehmes Fußbad verspürt, der sollte sich einmal ein Bad mit dem Sud des Zinnkrauts gönnen. Das wirkt nicht nur entspannend, sondern tut den Füßen rundum gut.

Auch generell ist es keine schlechte Idee, das Zinnkraut als Zusatz ins Badewasser dazu zu geben. Darüber hinaus ist es auch möglich, Zinnkraut in Form einer speziellen Teemischung zu sich zu nehmen. Auch als Frischpflanzensaft ist es erhältlich und es kommt dabei natürlich immer auch darauf an, in welchem Zusammenhang man das Ganze verwenden möchte und welchen Zweck man verfolgt. Die Kieselsäure aus dem Zinnkraut kann man auch in Form spezieller Präparate kaufen.